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Der Plenarsaal des
Thüringer Landtags

Landtagswahl in Thüringen 2014

Wahltermin: 14. September 2014

Am 14. September wird, so wie in Brandenburg, auch in Thüringen ein neues Landesparlament gewählt. Kann die CDU nach den Einbußen bei der letzten Wahl wieder Stimmgewinne verzeichnen? Wird es bei einer schwarz-roten Regierungskoalition bleiben oder kann die Linke für einen rot-roten Umbruch sorgen? Wie wird sich die Schwäche der FDP auf das Ergebnis in Thüringen auswirken und welchen Einfluss kann die AfD auf das Wahlergebnis ausüben? Man kann das Ergebnis mit Spannung erwarten.

Die wichtigsten Parteien

Die Wahl zum sechsten Landtag von Thüringen steht bevor und 13 Parteien wollen sich durchsetzen. Neben den etablierten Partien CDU, Die Linke, SPD, FDP und Grüne stellen sich auch die AfD, die Republikaner, die Freien Wähler und die Parteifreien Wähler sowie KPD, NPD Piratenpartei und die Partei den Thüringern. Was müssen Sie zu den einzelnen Parteien wissen?

Die CDU ist seit jeher eine Macht in Thüringen. Seit 1990 erhielt sie 40-50% aller Wählerstimmen. Doch sank dieser Wert auf 31,2%. Dies wollen die Christ-Demokraten im September besser machen und wieder unumstößlich die stärkste Macht werden.

Das versucht die Linke mit aller Macht zu verhindern. Bereits die letzte Wahl war ein voller Erfolg mit 27,4%. Auf diesem Ergebnis soll nun aufgebaut werden – ein Sturz der rot-schwarzen Koalition durch Rot-Rot scheint bei einer weiteren Schwächephase der CDU durchaus möglich.

Dafür benötigt die Linke aber eine starke SPD. Doch seit der ersten Landtagswahl 1990 hatte die SPD mit stetig sinkenden Wählerstimmen zu kämpfen. 2009 gelang erstmals eine Trendwende. Sollte die SPD es schaffen, dass Ergebnis von 18,5% zu übertreffen, würden die Chancen für Rot-Rot nicht schlecht stehen. Problematisch könnte allerdings das Verhältnis der beiden Parteien zueinander werden. Denn bereits 2009 hätte es theoretisch für eine Regierungsmehrheit gereicht. Doch die Koalitionsverhandlungen scheiterten damals. Spitzenkandidat Bodo Ramelow fordert daher ein Umdenken. Entscheidend wird in jedem Falle das Wahlergebnis sein.

Sollte die CDU jedoch ein sehr starkes Ergebnis einfahren, so erscheint auch eine Konstellation möglich, in der die AfD der lachende Dritte ist. Prognosen sehen die Euro-Kritiker auf einem guten Weg, die 5%-Hürde zu nehmen. Ganz im Gegensatz zu FDP, für die es sehr knapp werden dürfte. Zusammen mit den, normaler Weise, sehr konstanten Grünen eröffnen sich so viele unterschiedliche Koalitions-Konstellationen. Man darf gespannt sein.